Montepulciano, Montalcino und Abbazia Sant‘ Antimo
Der Frühstückstisch war heute österlich gedeckt. Auf jedem Teller lagen Schokoladeneier und irgendwie brachten sie es fertig allem mit wenigen Mitteln einen feierlichen Charakter zu verleihen. Zweige, Kräuter und Blumen aus der Umgebung in Vasen wirkten als Strauss durchaus edel und elegant auf den alten Klostertischen.
Heute fahren wir erst gen Osten. Kurz nach Pienza sehen wir auf einem Hügel ein schönes Castello und Michael fährt diesmal ungeniert hinauf. Auch dieses ist ein Agriturismo, hat aber einen edlen Weinladen im Hof. Auf der Terrasse davor wurden aus Baumstämmen. Stühle und Bänke gezimmert, welche durchaus nach Narnia oder ins Auenland gepasst hätten. Kitschige Statuen verstärkten diesen Eindruck noch.
Nach einigen Fotos mehr gehts weiter nach Montepulciano, das wie immer hoch oben auf einem Hügel thront. Unter sich die Weinberge und Olivenhaine. Parken ist auch hier eine Herausforderung, aber bei Parkplatz Nummer 9 werden wir fündig. Das war den auch ein Glücksfall, denn der befindet sich schon recht weit oben, so dass wir von hinten her zum Hauptplatz kommen und nicht erst durch das ganze Städtchen hinauf laufen müssen.
Wir finden sogar ein öffentliches WC aber empfehlen können wir es nicht.
Der Kirche auf dem Hauptplatz haben sie die ganze Fassade geklaut. Dadurch wirkt sie jedoch fast bedrohlich und unheimlich. Auch das innere ist dunkel und düster und hat so gar nichts tröstliches, was eine Kirche eigentlich haben sollte. Kein Wunder wurde der Platz und der Campanile für den Vampirfilm „Twighlight“ ausgewählt.
Die Aussicht ins umliegende Unterland ist fantastisch- diese Weite tut einfach gut. Während Jürgen auf den Campanile (den Turm) steigt und Fotos schiesst, gegen wir in eine der Cantinas und probieren den Vino Nobile, sind jedoch enttäuscht. Im Weinkeller sind grosse Fässer aufgebaut und ich wunder mich, wie sie den ganzen Wein da hineinbringen.
Auch hier gibt es wieder dumme Tussi-Touristinnen, welche mit ihren Selfiesticks „blind“ durch die Gegend laufen und die Menschheit bedrohen. Eine Mutter dient als Instagram-Fotografin für ihre posiergeile Tochter, die ganz genau weiss, wie sie Ihren Körper drehen und wenden muss, wo sie ihre Hände und Beine platzieren muss. Doch alles wirkt gekünstelt. In dem Alter hab ich mich vor jeder Kamera gedrückt. Wir witzeln, dass ihr Haar noch nicht richtig sitzt und sie eine Bürste und etwas Haarspray vertragen könnte...gut sprechen die nur Russisch.
Gleich unterhalb Montepulciano befindet dich die Kirche Madonna di San Biagio. Ein quadratisch wirkender Bau. Die verlangen jedoch Eintritt und wir mögen nicht.
Eine Katze blickt frech von einem schönen Nebengebäude herunter.
Wir fahren zurück gen Westen an Puenza vorbei und etwas Nördlich, bis wir wieder auf eine Hügeljette stossen. Dort tront wiederum auf einer Bergkuppe Monalcino. Durch die Brunellloreben hinauf schlängelt sich die Strasse. Hinter dem grossen Fortezza parken wir. So viele Autos hab ich hier noch nie gesehen und wir müssen ganz unten parken. Gut ist es nicht allzuheiss, sodass der Aufstieg erträglich ist.
Montalcino ist wie immer irgendwie erhaben und doch einfach, aber edel. Der Hunger plagt uns und wir gehen in eine der edleren Enotecas wo wir handgerollte Pinci mit Ragu mit einem Brunello geniessen. Gar nicht so einfach einen zu wáhlen, die Karte ist riesig. Von 36 Euro bis über 800 Euro für eine Flasche, ist alles zu haben.Jürgen schlemmt sich durch eine Lasagne. Anschliessend gibt es noch ein Eis.
Danach geht es hinauf zu einem meiner Lieblings-Wohlfûhlorte. Vor der Catedrale del Santissimo Salvatore hat man einen herrlichen Blick über das Val d’Orcia. Gleich unterhalb der Catedrale hat es Obstgärten. Es lohnt eigentlich noch weiter zu gehen, doch wir sind müde und gehen zurück, schauen uns noch kurz im Fortezza um und fahren anschliessen zun 7km entfernten , im lieblichen Tal
gelegenes Abbazia Sant’ Antimo, der Alabaster Kirche. Das Kloster wird noch von Mönchen bewohnt, die weitum bekannt für ihre gregorianischen Gesänge.
Der Ort gilt und fühlt sich an, als Kraftort. Er ist von alten Olivenbäumen und Weinreben umgeben. Die Kirche ist schlicht, ist jedoch zum Teil aus Alabasterspteinen gebaut. Die Kirche wurde bereits im 8 Jahrhundert von benediktiner Mönchen erbaut und der Sage nach von Karl dem Grossen gerettet und über die Jahrhunderte stetig erweitert.
Heute hat es leider auch hier viele zu viele Touristen, die wie ein Bienenvolk um den Bau herumschwirren. Im angrenzenden Erbario kauf ich den leckeren Nocino und zwei Seifen.
Trotz dem Menschengewusel ist es schön hier.
Danach geht es heim ins Agriturismo.
Das Abendessen ist üppig und wir sind alle schnell übervoll. Es gibt Bruschetti mit Leber und Anchovibutter. Einen Artischockensalat und Prosciutto. Danach hausgemachte Gnocchi und schliesslich Lamm mit Bratkartoffeln. Zum Dessert Ricottatörtchen mit Schokolade und Rosinen.
Der Frühstückstisch war heute österlich gedeckt. Auf jedem Teller lagen Schokoladeneier und irgendwie brachten sie es fertig allem mit wenigen Mitteln einen feierlichen Charakter zu verleihen. Zweige, Kräuter und Blumen aus der Umgebung in Vasen wirkten als Strauss durchaus edel und elegant auf den alten Klostertischen.
Heute fahren wir erst gen Osten. Kurz nach Pienza sehen wir auf einem Hügel ein schönes Castello und Michael fährt diesmal ungeniert hinauf. Auch dieses ist ein Agriturismo, hat aber einen edlen Weinladen im Hof. Auf der Terrasse davor wurden aus Baumstämmen. Stühle und Bänke gezimmert, welche durchaus nach Narnia oder ins Auenland gepasst hätten. Kitschige Statuen verstärkten diesen Eindruck noch.
Nach einigen Fotos mehr gehts weiter nach Montepulciano, das wie immer hoch oben auf einem Hügel thront. Unter sich die Weinberge und Olivenhaine. Parken ist auch hier eine Herausforderung, aber bei Parkplatz Nummer 9 werden wir fündig. Das war den auch ein Glücksfall, denn der befindet sich schon recht weit oben, so dass wir von hinten her zum Hauptplatz kommen und nicht erst durch das ganze Städtchen hinauf laufen müssen.
Wir finden sogar ein öffentliches WC aber empfehlen können wir es nicht.
Der Kirche auf dem Hauptplatz haben sie die ganze Fassade geklaut. Dadurch wirkt sie jedoch fast bedrohlich und unheimlich. Auch das innere ist dunkel und düster und hat so gar nichts tröstliches, was eine Kirche eigentlich haben sollte. Kein Wunder wurde der Platz und der Campanile für den Vampirfilm „Twighlight“ ausgewählt.
Die Aussicht ins umliegende Unterland ist fantastisch- diese Weite tut einfach gut. Während Jürgen auf den Campanile (den Turm) steigt und Fotos schiesst, gegen wir in eine der Cantinas und probieren den Vino Nobile, sind jedoch enttäuscht. Im Weinkeller sind grosse Fässer aufgebaut und ich wunder mich, wie sie den ganzen Wein da hineinbringen.
Auch hier gibt es wieder dumme Tussi-Touristinnen, welche mit ihren Selfiesticks „blind“ durch die Gegend laufen und die Menschheit bedrohen. Eine Mutter dient als Instagram-Fotografin für ihre posiergeile Tochter, die ganz genau weiss, wie sie Ihren Körper drehen und wenden muss, wo sie ihre Hände und Beine platzieren muss. Doch alles wirkt gekünstelt. In dem Alter hab ich mich vor jeder Kamera gedrückt. Wir witzeln, dass ihr Haar noch nicht richtig sitzt und sie eine Bürste und etwas Haarspray vertragen könnte...gut sprechen die nur Russisch.
Gleich unterhalb Montepulciano befindet dich die Kirche Madonna di San Biagio. Ein quadratisch wirkender Bau. Die verlangen jedoch Eintritt und wir mögen nicht.
Eine Katze blickt frech von einem schönen Nebengebäude herunter.
Wir fahren zurück gen Westen an Puenza vorbei und etwas Nördlich, bis wir wieder auf eine Hügeljette stossen. Dort tront wiederum auf einer Bergkuppe Monalcino. Durch die Brunellloreben hinauf schlängelt sich die Strasse. Hinter dem grossen Fortezza parken wir. So viele Autos hab ich hier noch nie gesehen und wir müssen ganz unten parken. Gut ist es nicht allzuheiss, sodass der Aufstieg erträglich ist.
Montalcino ist wie immer irgendwie erhaben und doch einfach, aber edel. Der Hunger plagt uns und wir gehen in eine der edleren Enotecas wo wir handgerollte Pinci mit Ragu mit einem Brunello geniessen. Gar nicht so einfach einen zu wáhlen, die Karte ist riesig. Von 36 Euro bis über 800 Euro für eine Flasche, ist alles zu haben.Jürgen schlemmt sich durch eine Lasagne. Anschliessend gibt es noch ein Eis.
Danach geht es hinauf zu einem meiner Lieblings-Wohlfûhlorte. Vor der Catedrale del Santissimo Salvatore hat man einen herrlichen Blick über das Val d’Orcia. Gleich unterhalb der Catedrale hat es Obstgärten. Es lohnt eigentlich noch weiter zu gehen, doch wir sind müde und gehen zurück, schauen uns noch kurz im Fortezza um und fahren anschliessen zun 7km entfernten , im lieblichen Tal
gelegenes Abbazia Sant’ Antimo, der Alabaster Kirche. Das Kloster wird noch von Mönchen bewohnt, die weitum bekannt für ihre gregorianischen Gesänge.
Der Ort gilt und fühlt sich an, als Kraftort. Er ist von alten Olivenbäumen und Weinreben umgeben. Die Kirche ist schlicht, ist jedoch zum Teil aus Alabasterspteinen gebaut. Die Kirche wurde bereits im 8 Jahrhundert von benediktiner Mönchen erbaut und der Sage nach von Karl dem Grossen gerettet und über die Jahrhunderte stetig erweitert.
Heute hat es leider auch hier viele zu viele Touristen, die wie ein Bienenvolk um den Bau herumschwirren. Im angrenzenden Erbario kauf ich den leckeren Nocino und zwei Seifen.
Trotz dem Menschengewusel ist es schön hier.
Danach geht es heim ins Agriturismo.
Das Abendessen ist üppig und wir sind alle schnell übervoll. Es gibt Bruschetti mit Leber und Anchovibutter. Einen Artischockensalat und Prosciutto. Danach hausgemachte Gnocchi und schliesslich Lamm mit Bratkartoffeln. Zum Dessert Ricottatörtchen mit Schokolade und Rosinen.
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