San Gimignano (Jimmy Jango)
Der Tag fängt ja gut an. Melanie und Jürgen haben schlecht geschlafen. Die Matratzen in ihrem Zimmer sind total durchgelegen. Beim Frühstück sitzt neben uns eine Deutsche Familie. Der Junge, ein altkluges Kerlchen, zitiert glaub ich den Schatz am Silbersee, und wird ständig von seiner Mutter korrigiert. Als er endlich fertig ist, will er nur noch weg und verhandelt lautstark mit seiner schwierigen Mutter.
Kaum ist er weg fängt seine ältere Schwester mit ihrer Mutter zu diskutieren an, wie sie den nun an irgend ein Ereignis nach Frankfurt gelangt. Es entwickelt sich das Sinnloseste Gespäch, dass man sich nur vorstellen kann. Derweil sitz Papa ganz uninteressiert daneben und kümmert sich nur um sich. Leicht genervt und lässig gelangweilt. Kein Wunder zieht seine Alte so ein saures Gesicht.
Nach dem Zähneputzen gehen wir nochmals zur Reseption um wegen der Matratze zu reklamieren. Doch wer steht da und erzählt beim auschecken ihre halbe Lebensgeschichte? Frau “ich diskutiere ferne” und ihr Mann. Dann kaufen sie auch noch Wein , Grappa und Öl und lassen sich ganz viel Zeit. So weiss ich jetzt, dass die liebe Schwiegermama am 28. bei Ihnen auf der Matte steht und die ja sooo viele Gäste hat. Wortreich wird sich verabschiedet und die eigentlich gut Deutsprechende Receptionistin korrigiert. Das eigene Italienisch ist jedoch kaum vorhanden und wird mit Spanisch vermischt.
Melanie und ich werden langsam aggressiv. Die Pute, die dumme Schnute, gehört weggeschlossen. Gut reist sie ab.
Endlich können wir unsere Reklamation anbringen. Versprochen wird nichts und wir erwarten uns auch nicht viel.
Heute haben wir etwas ausgeschlafen und sind spät dran. Das rächt sich, als wir in San Gimignano einen Parkplatz suchen. Ganz hinten unten im Tal werden wir fündig und müssen den Berg hinauf laufen. San Gimignano oder Jimmy Jango, wie meine Ex-Chefin es liebevoll getauft hatte, ist wie immer voll von Touristen.
Wie immer besuchen wir einige Ledergeschäfte, die beiden Kunstgallerien und Sallumerias mit ihren Wildschweinköpfen. Die Jutesack-bilder in der Gallerie haben es Michael angetan.
In meinem Lieblings-Ledergeschäft finde ich eine tolle neue Tasche. Sowohl die Verkäuferin wie auch der Verkäufer erkennen an meiner kleinen Umhängetasche, dass ich nicht das erste Mal hier bin. Diese wird den auch gleich mit etwas Pflegebalsam aufpoliert. Die Creme bekomm ich zu meiner Tasche gratis dazu. Michael sucht sich ein neues Portemonnaie aus. Melanie trauert noch immer ihrer Taache aus Monteriggioni hinterher. Ich hoffe wir finden in Voltera noch etwas für sie.
Natürlich müssen wir noch ganz hinauf auf den höchsten Punkt San Gimignano's. Dieser ist leider längst kein Geheimtipp mehr. Ich bin immer noch zu Schweizerisch und zu höflich. Mit dieser Einstellung kommt man in Italien nicht weit. Wir schiessen jedoch einige nette Bilder.
Melanie und ich amüsieren uns über die Dame in Rot. So viel Anstrengung ging wohl in den Look, aber sowas von hässlich...einfach von allem zu viel.
In einem Leinen-Kaschmir-Geschäft finde ich eine tolle Leinenbluse und einen Kaschmir-Schal. Melanie kauft auch einen Schal, der sich später leider als Poncho herausstellt. Steht ihr aber gut.
Michael lässt sich zu einer Kaschmirjacke hinreissen....nur Hosenträger finden wir hier nicht. Hätt ich die doch in Siena gekauft. Die waren perfekt.
Es ist Mittagszeit und uns plagt ein Hüngerchen. Eine Enoteca und Paticceria “Mandorlato” verspricht uns in 10 Minuten einen Tisch, der dann auch pünktlich frei wird. Die 3 Kellner sind sehr bemüht. Der Caprese-salat und die Ravioli mit dem Parmesan-eis sind sehr lecker. Der Vernaccia süffig und das Olivenöl fruchtig.
Von dem Wein kaufen wir gleich noch 4 Flaschen, dazu noch etwas Käse, zweierlei Salami, Prosciutto und Brot dazu.
Dann geht es nach Hause. Dort ist das Schlafsofa ausgezogen. Wir bauen um und hieven die Matratze auf die anderen. Hoffentlich hilft es etwas.
Unser Einkauf bildet unser Abendessen. Wir kippen 2 Flaschen von dem herrlichen Vernaccia und gehen schliesslich zu Bett. Under Nachtvogel., der schon mal mit einem Alarm verwechselt werden kann, tutet uns in den Schlaf.
Der Tag fängt ja gut an. Melanie und Jürgen haben schlecht geschlafen. Die Matratzen in ihrem Zimmer sind total durchgelegen. Beim Frühstück sitzt neben uns eine Deutsche Familie. Der Junge, ein altkluges Kerlchen, zitiert glaub ich den Schatz am Silbersee, und wird ständig von seiner Mutter korrigiert. Als er endlich fertig ist, will er nur noch weg und verhandelt lautstark mit seiner schwierigen Mutter.
Kaum ist er weg fängt seine ältere Schwester mit ihrer Mutter zu diskutieren an, wie sie den nun an irgend ein Ereignis nach Frankfurt gelangt. Es entwickelt sich das Sinnloseste Gespäch, dass man sich nur vorstellen kann. Derweil sitz Papa ganz uninteressiert daneben und kümmert sich nur um sich. Leicht genervt und lässig gelangweilt. Kein Wunder zieht seine Alte so ein saures Gesicht.
Nach dem Zähneputzen gehen wir nochmals zur Reseption um wegen der Matratze zu reklamieren. Doch wer steht da und erzählt beim auschecken ihre halbe Lebensgeschichte? Frau “ich diskutiere ferne” und ihr Mann. Dann kaufen sie auch noch Wein , Grappa und Öl und lassen sich ganz viel Zeit. So weiss ich jetzt, dass die liebe Schwiegermama am 28. bei Ihnen auf der Matte steht und die ja sooo viele Gäste hat. Wortreich wird sich verabschiedet und die eigentlich gut Deutsprechende Receptionistin korrigiert. Das eigene Italienisch ist jedoch kaum vorhanden und wird mit Spanisch vermischt.
Melanie und ich werden langsam aggressiv. Die Pute, die dumme Schnute, gehört weggeschlossen. Gut reist sie ab.
Endlich können wir unsere Reklamation anbringen. Versprochen wird nichts und wir erwarten uns auch nicht viel.
Heute haben wir etwas ausgeschlafen und sind spät dran. Das rächt sich, als wir in San Gimignano einen Parkplatz suchen. Ganz hinten unten im Tal werden wir fündig und müssen den Berg hinauf laufen. San Gimignano oder Jimmy Jango, wie meine Ex-Chefin es liebevoll getauft hatte, ist wie immer voll von Touristen.
Wie immer besuchen wir einige Ledergeschäfte, die beiden Kunstgallerien und Sallumerias mit ihren Wildschweinköpfen. Die Jutesack-bilder in der Gallerie haben es Michael angetan.
In meinem Lieblings-Ledergeschäft finde ich eine tolle neue Tasche. Sowohl die Verkäuferin wie auch der Verkäufer erkennen an meiner kleinen Umhängetasche, dass ich nicht das erste Mal hier bin. Diese wird den auch gleich mit etwas Pflegebalsam aufpoliert. Die Creme bekomm ich zu meiner Tasche gratis dazu. Michael sucht sich ein neues Portemonnaie aus. Melanie trauert noch immer ihrer Taache aus Monteriggioni hinterher. Ich hoffe wir finden in Voltera noch etwas für sie.
Natürlich müssen wir noch ganz hinauf auf den höchsten Punkt San Gimignano's. Dieser ist leider längst kein Geheimtipp mehr. Ich bin immer noch zu Schweizerisch und zu höflich. Mit dieser Einstellung kommt man in Italien nicht weit. Wir schiessen jedoch einige nette Bilder.
Melanie und ich amüsieren uns über die Dame in Rot. So viel Anstrengung ging wohl in den Look, aber sowas von hässlich...einfach von allem zu viel.
In einem Leinen-Kaschmir-Geschäft finde ich eine tolle Leinenbluse und einen Kaschmir-Schal. Melanie kauft auch einen Schal, der sich später leider als Poncho herausstellt. Steht ihr aber gut.
Michael lässt sich zu einer Kaschmirjacke hinreissen....nur Hosenträger finden wir hier nicht. Hätt ich die doch in Siena gekauft. Die waren perfekt.
Es ist Mittagszeit und uns plagt ein Hüngerchen. Eine Enoteca und Paticceria “Mandorlato” verspricht uns in 10 Minuten einen Tisch, der dann auch pünktlich frei wird. Die 3 Kellner sind sehr bemüht. Der Caprese-salat und die Ravioli mit dem Parmesan-eis sind sehr lecker. Der Vernaccia süffig und das Olivenöl fruchtig.
Von dem Wein kaufen wir gleich noch 4 Flaschen, dazu noch etwas Käse, zweierlei Salami, Prosciutto und Brot dazu.
Dann geht es nach Hause. Dort ist das Schlafsofa ausgezogen. Wir bauen um und hieven die Matratze auf die anderen. Hoffentlich hilft es etwas.
Unser Einkauf bildet unser Abendessen. Wir kippen 2 Flaschen von dem herrlichen Vernaccia und gehen schliesslich zu Bett. Under Nachtvogel., der schon mal mit einem Alarm verwechselt werden kann, tutet uns in den Schlaf.
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