Siena und der Duomo

Es ist bewölkt. Heute fahren wir gen Norden nach Siena. Parkplatz ist heute nicht wirklich ein Problem. Mit 5 Rolltreppen geht es hinauf zur Basilica San Francesco. Eine Kirche voller Kunstschätze viel buntem Glas und Wandgemälden. Auch von Sodoma hat es Fresken, die aber arg verblasst sind.

Dann geht es im Menschenstrom zum Palio. Gottseidank hat es noch keine Asiatischen Gruppen. Das ganze wirkt trotz der vielen Leute nicht gehetzt. Der Palio ist voll. Leider steht die Sonne nicht günstig um gute Fotos zu schiessen und unser Eisdielebalkönchen ist auch besetzt.

Trotzdem schiessen wir Fotos wie verrückt. Kurz überlegen wir noch auf den Torre (den Turm) zu gegen, aber die lange Schlange vor dem Tickethäuschen schreckt uns ab.

Leute zu beobachten fällt hier nicht schwer. Mir gefällt dr Stil einiger Italienerinnen, leichtes Understatement mit Eleganz gemischt. Andere Damen hingegen sind eindeutig einem falschen Modeverständnis zum Opfer gefallen. Wie immer sind jedoch die typischen wattierten Jävkchen, Westen und Mäntel im Trend.

Es geht weiter zum Duomo. Auch hier viele Menschen und eine lange Schlange vor denm Ticketschalter. Aber wir stellen uns an und sind ganz erstaunt ob der Effizienz der Italiener. Ein Cappuccino und ein Tramezini müssen jedoch erst noch sein, bevor wir in den Duomo gehen.

Beim Anstehen fällt uns wieder auf wieviele Leute es hier mit Hunden hat. Trotz riesigem Menschenaufkommen wird hier Bello in gross und klein herumgeführt. Hätt ich persönlich meinem Hund damals nicht angetan.

Der Dom zu Sienna ist beeindruckend und reich verziert. Diesmal werden wir nicht hindurch gejagd. Wir lassen uns den auch Zeit um alles aufzunehmen. Die Toiletten im Dom können wir jedoch nicht empfehlen, die waren verstopft und die Spülung funktionierte nicht.

Nach Krypta und Basilicata hab ich genug, ich bin ob der vielen Eindrücke erschlagen und meine Füsse tun weh. Es gäbe sicher noch viel zu entdecken, aber genug ist genug.

Wir holen uns noch ein überteuertes Eis und machen uns auf den Weg zurück zum Auto.
Jetzt setzt leichter Regen ein. Mir fallen bei der heimfahrt die Augen zu, ich bin geschafft aber glücklich.

Im Agriturismo schlaff ich vor dem Abendessen noch ne Runde und dann geht es wieder in den Haupttrakt. Es riecht schon gut.

Unser Letztes Abendessen in Sant‘Anna in Camprena besteht aus:


Mozzarella, Prosciutto and Pappa al Pomodoro (einem Gemisvh aus Tomaten, Brot und Basilikum)

Tagliatelle con funghi

Gebackene Ente mit Salat

 Crostata con crema alla vanillia (sauleckerer Vanillepie)

Limoncello und Grappa

Leider wollte die Köchin nicht mit dem Rezept für die Crostata herausrücken, dafür gab es noch etwas Nachschub als Betthupferl für die Herren.





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